Haltepunkt Niederglobenstein

(km 5,42)
Der Kreuzungsbahnhof Niederglobenstein befand sich auf dem Gebiet der Gemeinde Crandorf. Bei ihrem Bau waren umfangreiche Felsabtragungen notwendig. Den Status eines Bahnhofes erlangte sie 1953, da ab diesem Jahr Zugkreuzungen stattfanden. Das Hauptgleis lag hangseitig und über zwei Weichen wurde das Umsetzgleis bedient. Dieses Gleis wurde vor 1953 hauptsächlich zum Be- und Entladen von Güterwagen mit Schotter vom Steinbruch Reiher (Oberglobenstein) oder Pappen der Weißpappenfabrik Hänel genutzt.
Bei Zugkreuzungen fuhr zuerst der bergwärts fahrende Zug in den Kreuzungsbahnhof ein. Anschließend wurden die beiden Weichen gestellt und dem talfahrenden Zug die Einfahrt signalisiert. Dieser Zug verließ anschließend auch als erster wieder den Bahnhof.
Die Wartehalle des Kreuzungsbahnhofes war mit einem Warte- und einem Dienstraum mit Telefonanschluß ausgestattet. Sie stand an der Talseite direkt an der Landstraße.



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