Haltepunkt Unterrittersgrün

(km 7,23)
Die Haltestelle Unterrittersgrün hieß im Volksmund immer nur “Arnoldshammer”. Die Gleisanlage bestand aus einem Umsetz- und einem Ladegleis mit insgesamt drei Weichen und blieb die gesamten 82 Betriebsjahre unverändert bestehen. Durch den Neubau der Staatsstraße in den Jahren 1938/39 entstand an der Ausfahrt nach Oberrittersgrün eine Stützmauer und es entfielen die beiden Bahnübergänge bei km 6,8 und km 7,09. Eine typisch sächsische Wartehalle und ein Wagenkasten der Bahnmeisterei waren die einzigen Hochbauten am Haltepunkt. Die Wartehalle in Unterrittersgrün hatte einen Warte- und einen Dienstraum, welcher mit Bahntelefon ausgestattet war. Meistens wurde der Dienstraum von Güteragenten genutzt.
Nach dem Haltepunkt Unterrittersgrün befand sich nach ca. 500 m ein weiterer Werksanschluß zum direkt neben der Strecke befindlichen Sägewerk Sternkopf.



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