Lokomotiven
Auf der Pöhlwassertalbahn waren drei Baureihen der verschiedenen sächsischen Schmalspurlokbaureihen eingesetzt.
Mit der Inbetriebnahme am 01. Juli 1889 nahmen Loks der Gattung I K den Dienst auf der Strecke auf. Die Loks der sä. I K leisteten bis zum Jahre 1917 Dienst auf der Strecke. Allerdings war mindestens eine Lok der sä. I K noch bis in die 20er Jahre in Grünstädtel als Reserve- und Rangierlok beheimatet.
Erstmals 1891/92 war auch eine Lok der Gattung III K in Oberrittersgrün beheimatet. Dauerhaften Einsatz dieser Lokgattung gab es dann ab 1913-1920.
Da aber abzusehen war, daß die Leistung dieser Baureihe nicht mehr für die Transportaufgaben ausreichen würde, wurden ab 1909 die Loks der Gattung IV K der Bauart “Meyer” auf die Strecke versetzt. Aufgrund von Oberbauproblemen wurde der Einsatz der sä. IV K sehr bald wieder beendet. Ein weiterer Versuch im Jahr 1914 mit den Loks der sä. IV K wurde ebenso eingestellt. Erst im Jahr 1917 konnten die Loks der sä. IV K nach der Verstärkung des Oberbaus auf der Strecke ständig zum Einsatz gelangen. Die Baureihe IV K (spätere BR 99.51-60) waren bis zur Betriebseinstellung im Jahr 1971 die Stammloks auf dieser Strecke.