Holzwarenfabrik Flemming

(km 6,37)

Die Holzwarenfabrik von Ludwig Flämming eröffnete 1864 die Produktion mit Bürstenhölzern. Diese wurden dem väterlichen Betrieb in Schönheide zugeliefert. Nach Bau der Strecke wurde die Produktion auf Wagen und Hausgeräte sowie Garten-, Küchen- und Kindermöbel umgestellt.
Die für die Fabrik bestimmten Güterwagen liefen auf Bergfahrt gleich hinter der Lok. Der Zug hielt dann auf freier Strecke und wurde mit der Handbremse festgelegt und mit einem Radsatzvorleger hinter dem letzten Radsatz abgesichert. Nach dem Abkuppeln der Lok wurden dann die Güterwagen ins Anschlußgleis rangiert. Später durfte nur noch der Packwagen auf der Strecke stehenbleiben, nachdem einmal versehentlich zwei ungebremste Wagen in Richtung Pöhla “verschwunden” waren. Danach waren nur noch Sperrfahrten von Oberrittersgrün aus üblich. Bei Talfahrt konnten die Güterwagen auch von Hand an den Zug geschoben werden.



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